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Keine vernünftige Alternative

Kommentiert VON PETER BAUER - Freibadsanierung

200000 Euro mehr an Kosten als ursprünglich geschätzt. Das ist bitter und man kann nur hoffen, dass diese Summe sich nicht noch weiter nach oben bewegt. Aber schließlich hat die Stadtratsmehrheit doch die Mehrkosten abgesegnet. Und eine vernünftige Alternative zu diesem Beschluss gab es nicht.

Zu einem attraktiven Bad gehört heute ein attraktives Nichtschwimmerbecken. In dieser Beziehung ist das Krumbacher Bad längst nicht mehr zeitgemäß. Zudem macht die völlig veraltete Technik schnelles Handeln erforderlich. Die neuen Attraktionen wie etwa Breitrutsche, Massagedüsen oder Regentore dürften das Krumbacher Bad auch gegenüber den Attraktionen aus dem Umland wie die Wakeboardanlage in Thannhausen oder die Naturtherme Bedernau wieder konkurrenzfähiger machen. Eine „Gesundheitsstadt“ mit einer Art „Rumpfbad“: Das kann nicht der Weg sein. Das wäre ein Stück weniger Lebensqualität in Krumbach.

aus Mittelschwäbische Nachrichten, MITTWOCH, 07. AUGUST 2013