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Förderverein will Rutsche finanzieren

Mitgliederversammlung - Sanierung des Krumbach Freibades stand im Mittelpunkt der Diskussion

Das vom Förderverein organisierte Late-Night-Schwimmen war im August 2012 der große Höhepunkt bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Krumbacher Freibades. Archivfoto: Stefan Reinbold

Krumbach Die Sanierung des Krumbacher Freibades steht derzeit in der Kommunalpolitik oben auf der Tagesordnung. Werden in die Neugestaltung der Technik und des Nichtschwimmerbeckens rund 2,1 Millionen Euro investiert? Am 18. März entscheidet der Stadtrat. Auch bei der Mitgliederversammlung des Freibad-Fördervereins im Krumbad war die Sanierung das zentrale Thema.

Vorsitzender Albert Kaiser kündigte an, dass der Verein eine neue Breitrutsche (rund 60000 Euro Kosten) finanzieren möchte. Sponsor Gerd Deisenhofer forderte die Mitglieder auf, möglichst zahlreich zur Stadtratssitzung zu erscheinen. Der Förderverein möchte sich beim „Frühlingserwachen“ am 23. März mit einem eigenen Stand präsentieren und dabei gezielt Mitglieder und mögliche Sponsoren ansprechen.

Bei der Versammlung blickte Kaiser zurück auf die einzelnen Aktivitäten im Jahr 2012: Ein Höhepunkt war das Late-Night-Schwimmen zum 50-jährigen Bestehen des Bades im August. Sechs Staffeln mit mehr als 100 Schwimmern und mehr als 400 Zuschauer brachten Einnahmen von 4414 Euro. Hauptinvestition waren 4400 Euro für die Sitzbänke am Nichtschwimmerbecken. Die Mitgliederzahl stieg leicht von 108 auf 112.

Bürgermeister Hubert Fischer erläuterte, dass die veraltete Technik und die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens früher als erwartet eine Lösung erfordere. Er informierte zudem über den Stand der Stadtratsberatungen und die Kosten. Für das Jahr 2013 sind laut Vorsitzendem Albert Kaiser keine großen Veranstaltungen geplant. Schwerpunkte seien Mitgliederwerbung und aktive Sponsorensuche.

Stadtwerkeleiter Dietmar Müller stellte anhand einer Präsentation den Ist-Zustand des Nichtschwimmerbeckens und die geplanten Veränderungen vor. Unter anderem schlägt die Stadt vor, das Nichtschwimmerbecken auf Edelstahlbasis neu zu gestalten und mit zusätzlichen Attraktionen wie beispielsweise einer Breitrutsche und Wassertoren zu versehen.

Kassier Roland Steidl zog eine positive Bilanz. Gesamteinnahmen von 12 410 Euro stehen Gesamtausgaben von 5884 Euro gegenüber. Die Rücklagen betragen zum 31. Dezember 2012 11942 Euro (31. Dezember 2011 5416 Euro).

Eine Versammlungsteilnehmerin fragte nach, wo im neuen Nichtschwimmerbecken die Möglichkeit besteht zu schwimmen. Dafür sei, so Bürgermeister Fischer, ein kleinerer Bereich im Südwesten des Beckens vorgesehen. Gerd Deisenhofer regte an zu prüfen, ob an der Kammel ein Flussbad realisiert werden könne. Eine weitere Besucherin der Versammlung schlug einen zweiten Beachvolleyball- Platz vor. Zudem wurde die Bewirtung im Bad angesprochen, die von etlichen Mitgliedern als mangelhaft empfunden wird. (zg)